Absehbar das in kürze aus dem Braunbären ein Problembär wird.
Bereits berichtet die Schweizer Boulevardzeitung "Blick"
<<<Der Braunbär treibt im Unterengadin sein Unwesen: M13 knackt Bienenhäuser, erschreckt Touristen und erstaunt Einheimische.>>>
Leider scheint als sei das Schicksal seiner Artgenossen JJ1 und JJ3 nicht bis zu M13 durchgedrungen.
Ebenfalls aus Italien eingewandert, wurde JJ3 alias Bruno 2006 auf der Kümpflalm in Bayern erlegt.
Schon bald nach seiner "Einreise" wurde Bruno zum Problembär.
Der damalige Bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber äusserte sich dazu in einer denkwürdigen Rede:
Eigentlich freue man sich ja über einen Bären in Bayern - zumindest wenn es ein normaler Bär sei, "Der sich normal verhaltende Bär lebt im Wald, geht niemals raus und reisst vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr."
Leider hielt sich Bruno nicht an die staatlich verordnete Jagdquote. "Wir haben dann einen Unterschied zwischen dem (sich) normal verhaltenden Bär, dem Schadbär und dem Problembär", erläuterte Stoiber. Und Bruno, ääh, "es ist ganz klar, dass dieser Bär ein Problembär ist".
Die Bayrische Regierung gab Bruno zum Abschuss frei. Der erste Bär in Bayern seit 170 Jahren wurde am 26.Juni 2006 nach vorangegangener wochenlanger Jagd erlegt.
Nicht anders erging es JJ3 im Kanton Graubünden. Dieser wurde zwei Jahre später, am 14. April 2008 im Raum Mittelbünden erschossen.
JJ3 wurde sogar vom Problembär zum Risikobär ernannt. Bereits im Herbst 2007 und nach einer kurzen Winterruhe streifte der Risikobär durch die Grossregion Lenzerheide, Albulatal, Savognin und suchte seine Nahrung vornehmlich in der Nähe von Siedlungen.
Vor dem Abschuss versuchten die Behörden erfolglos den Bären mittels Gummischrot und Knallpetarden zu vergrämen. Leider erfolglos.
Nach Absprache mit den Italienischen Behörden kam man zum Schluss das ein einfangen und einsperren eines wilden Bären keine Option sei.
JJ3 und JJ1 "Bruno" stammten im übrigen aus einer regelrechten Problemfamilie. Schon ihre Mutter "Jurka" musste in Italien eingefangen werden, weil sie sich nachweislich nicht an die von Dr. Edmund Stoiber verordneten Verhaltensregeln für Bären hielt.


